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Odenwaldreise
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Odenwaldreise
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Hier fehlt nur noch der Fotograf Dirk Graßmnn Auch Elfi Maier, sie hat sich versteckt. Das Foto entstand vor der Rückreise nach Hamburg. Davor hatten wir eine tolle Zeit, dank Heinz-Dieter Jung und Jürgen Popken. Sie habennicht nur die Reise toll geplant, sondern auch dafür gesorgt, dass wir alle zugenommen haben. Sie können bei der Redaktion eine CD mit Bildern von der Odenwaldfahrt zu einer Schutzgebühr von 2,50 €uro ( mit Versandkosten 5,00 €uro) bestellen. Diese bekommen Sie dann bei der nächsten Vereins-Veranstaltung.

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Gesamtbericht der Odenwaldfahrt
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Kreuz und quer durch den Odenwald! Der Verein der Badener von Hamburg und Umgebung e.V. war vom auf 29. August bis zum 7.September auf Reisen. Mit dem Fahrer waren wir 43 Mitreisende, die sich am Freitag früh an verschiedenen Stellen in Hamburg trafen um den Odenwald unsicher zu machen. Nachdem alle abgehakt, das Gepäck verstaut und jeder seinen Platz eingenommen hatte ging die Reise los. Um 7 Uhr 40 fuhren wir ab mit Michael als Chauffeur den die meisten Mitreisenden schon von anderen Fahrten her kannten. Die Stimmung war gut das Wetter nicht ganz so aber es konnte nur noch besser werden, denn wenn die Badener reisen lacht eigentlich der Himmel. Unterwegs in Brakel stieg das Ehepaar Schäfer zu nun waren wir komplett. Den ersten größeren Halt gab es in Seesen, Pipipause mit Kaffee, frischen Brezeln und Franzbrötchen. Das alles hatten Heinz-Dieter Jung und seine liebe Frau Elke schon am frühen Morgen besorgt auf das es uns gut gehe. Einen Schnaps aus der Bar von Elfi und Kurt Maier gab’s obendrauf. Weiterfahrt nach Speicherz wo es im Gasthaus „Zum Biber“ ein gutes Mittagessen gab. Auch dieses Ziel ist den meisten von uns wegen seiner guten Küche in bester Erinnerung, da es auf jeder Reise gegen Süden von uns angefahren wird. Je weiter wir südlich kamen desto besser wurde das Wetter. Gegen 18 °° kamen wir an unserem Bestimmungsort an.
Wir wurden vor dem Hotel „Drei Lilien“ in Mülben von dem gesamten Personal sehr herzlich mit einem Sektempfang begrüßt. Die Zimmerfrage hatte unser Heinz-Dieter schon im Vorwege geklärt. Jeder Mitfahrer hatte Kofferanhänger mit seiner Zimmernummer bekommen und so wurden unsere Koffer ganz schnell den entsprechenden Zimmern zugeordnet und auf die Zimmer getragen. Super Service! Ein kurzes Frischmachen nur und schon gab es Abendessen. Um es kurz zu machen, wir hatten jeden Abend ein super tolles Menü mit Vorsuppe, Salat, Hauptgericht und leckerem Nachtisch alles schön auf einer gedruckten Menükarte nach zu lesen. Das einzige Problem an der Geschichte war, dass wir am Tage auf unseren Rundfahrten auch noch etwas zum Vespern bekamen und solche guten Sachen kann man ja unmöglich ignorieren. Heinz-Dieter hat es wirklich gut mit uns gemeint, nun aber zurück zum ersten Abend. Der Abend wurde uns verschönt durch einen Männergesangsverein aus der Gegend um Mülben. Diese Herren haben uns zu Liebe sogar auf eine Fahrt zum Kuckucks-Markt in Eberbach verzichtet. Das schönste an dem Abend war wohl das Zusammentreffen von Heinz-Dieter und seinem 96 Jahre alten ehemaligen Lehrer. Dieser Herr war früher der Dirigent des Chores und stand den ganzen Abend bei dem Auftritt trotz Stuhlangebot seiner Mitsänger. Dieser Abend war ein schöner Beginn unserer Reise.
Habe ich schon erwähnt dass wir schönes Wetter hatten? Am Samstagmorgen nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstücksbüfett kam der erste der vielen Höhepunkte dieser Reise auf uns zu. Der Bus startete Richtung Amorbach. Unterwegs Diskussionen über die richtige Betonung des Namens Amorbach oder Amorbach, ist egal, es war jedenfalls sehr schön. Der Ort an sich ist sehenswert und das Orgelkonzert war wunderschön an zu hören. Ein Spinner mit Videokamera hat uns etwas die Stimmung vermiest aber Idioten sterben leider nicht aus. Danach ging die Fahrt zu einem urigen Gasthaus der„Jägerhof“ in Kaltenbrunn. Auch dort hatte Heinz-Dieter Essen für uns reserviert, wir brauchten nur die Getränke bezahlen. So ging es fast die ganze Fahrt. Eine logistische Meisterleistung von unserem „Zweiten.“und seinem „Assi“ vor Ort Jürgen Popken Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, so hübsch war alles dekoriert. Was man aus alten Geräten für Schmuckstücke schaffen kann ist erstaunlich aber natürlich nur wenn man die Fantasie dafür hat. Wir konnten eine Alpaca Zucht besichtigen und einen kleinen Weihnachtsmarkt. Die Alpacas sind kuschelig ganz anders als Lamas. Den Kaffee haben wir in Miltenberg am Main getrunken, dort gibt es eine schöne Altstadt mit Fachwerk und bemalten Häusern. Es war Markttag und außerdem wohl Herbstmesse denn die Stadt war sehr voll und wir waren eigentlich ganz froh als der Bus uns wieder abholte um uns zurück zu fahren. Nach einem erlebnisreichen Tag erwartete uns im Hotel wieder ein klasse Abendessen. So voll gefuttert konnte man gar nicht sein, um dem guten Essen, welches der Wirt Herr Uwe Guckenhan und seine Mannschaft für uns kochten, nicht genüge zu tun. Danach machten einige von uns einen Verdauungsspaziergang auf dem wir eine Wassertretanlage( Kneippkur ohne Kneipe) entdeckten. Wagemutig traten wir das kalte Wasser aber für unsere, durch das viele sitzen im Bus beanspruchten Beine war es eine Wohltat. In der Gaststube trafen sich dann die „Einen“ oder „Anderen“ um den Abend mehr oder weniger spät ausklingen zu lassen.
Inzwischen war es Sonntag. Wir wurden durch Glockenläuten geweckt, konnten uns aber nicht recht über den Zeitpunkt einigen. Vielleicht waren es mehrere Kirchen und außerdem waren wir ja in einem Dorf mit krähenden Hähnen, muhenden Kühen, kollernden Truthähnen und mit Glöckchen behangenen Ziegen, kurz wir waren auf dem Lande. Es roch leider in den Zimmern die nach hinten hinaus gingen auch danach, weil dort ein sehr unordentlicher Bauer seinen Hof hatte, sehr zum Ärger unseres Wirtes und natürlich seinen Gästen. Der Bauer hatte aber auch ganz allerliebste junge Kätzchen. Eines davon hat uns bei einem abendlichen Rundgang durch das ganze Dorf begleitet. Sie hat sich aber dann nicht mehr sehen lassen und das war gut so, sonst währe ich schwach geworden und hätte versucht mit dem Bauer zu sprechen, ob ich sie nach Hamburg mitnehmen kann. Am Sonntag führte uns der Bus zur Burg Guttenberg, hoch über dem Neckar. Wer schon mal am Neckar entlang gefahren ist, weiß dass es da ganz viele heile und kaputte Burgen gibt. Guttenberg ist heil und eine Vogelaufzuchtsstation. Dort werden beinahe ausgestorbene Vogelarten z.B. Adler und Geier aufgezogen und dann wieder ausgewildert. Es war interessant zu sehen was man auch Wildvögeln beibringen kann. Unter anderem gab es einen Geier, der zu Fuß nach Hause geht wenn ihn die Thermik verlassen hat auf seinem Rundflug. Am Nachmittag waren wir dann zu einer Scheunenvesper eingeladen. Die Gastgeber waren einige Sänger vom Ankunftstag. Es gab Most, hausgemachte Blut, Leberwurst und Schwartenmagen, Bauernbrot und noch ein oder zwei? Schnäpsle. Ein anderer Sangesbruder unterhielt uns derweil mit dem Akkordeon. Auf dem Hof hatte der Bauer ein kleines Museum mit Geräten aus früherer Zeit. Die Bäuerin verkaufte Hausmacherwurst an Interessierte und musste sogar noch welche besorgen weil ihr Vorrat nicht ausreichte. Ein sehr netter Nachmittag. Rund um Mülben kann man gut wandern, was wir auch nach der Vesper taten damit das gute Abendessen wieder Platz hat.
Am Montag regnete es daher baute Heinz-Dieter seinen Plan um und wir fuhren zum Auto & Technik Museum in Sinsheim. Dort gibt es Flugzeuge aller Größen zu sehen. Nachdem ich in einer Concorde drin war bin ich gar nicht mehr traurig, dass mein Geld nie für einen Flug gereicht hat. Ich kam mir vor wie in einer Ölsardinenbüchse. Alle Flieger kann ich nicht aufzählen aber sie waren alle schräg aufgestellt und durch die Enge und Schräglage wurde einem ganz mulmig zu Mute. Mein Traumauto hätte ich allerdings gefunden aber wie war das mit dem nötigen Kleingeld? Die Wehrmachtsausstellung drinnen und draußen war ebenfalls mächtig interessant. Diese Sachen sind im Museum viel besser aufgehoben als bei irgendwelchen Kriegen. Und auf Schlachtfeldern. Alte Motorroller, Musikorgeln, Mode von früher, kurz es gab für jeden etwas zusehen darum hätte ein Pärchen auch fast den Bus versäumt aber wir waren ja nicht so und Heinz-Dieter hat sie geholt. Anschließend konnten wir in Eberbach bummeln gehen. Fachwerkhäuser, nette Kneipen und Cafés und natürlich Modegeschäfte. Die Damen haben einige Taler in Eberbach gelassen. Das Wetter hatte inzwischen aufgeklärt aber kaum waren wir im Hotel gab’s einen dicken Wolkenbruch, Glück gehabt! Nach dem Abendessen und einem Rundgang haben wir einen bunten Abend mit „Lumpe-Liedle“ improvisiert. Der Sohn unseres Vesper-Bauern war mit von der Partie. Es war ein lustiger Abend der viel Spaß gemacht hat.
Am Dienstag starteten wir nach dem Frühstück nach Oberneudorf um einen guten Freund des Badischen Vereins ab zu holen. Herr Wolfgang Mackert hatte uns schon am Freitagabend kurz besucht um „Hallo“ zu sagen. Er ist der Touristikmanager der Stadt Buchen und führte uns zuerst durch die Stadt. Buchen liegt mitten im Madonnenländchen, so genannt weil es ganz viele Madonnenstatuen an fast allen Häusern gibt. Dann ist Herr Mackert mit uns im Bus zur Eberstädter Tropfsteinhöhle gefahren. Dort gab es Sekt und Orangensaft bevor wir uns in die Höhle begaben. Herr Mackert führte uns und machte uns auf die Besonderheiten der Höhle aufmerksam. Die Höhle zog sich ganz schön lang und ist noch immer nicht ganz erforscht. Ich finde in einer Tropfsteinhöhle ist es immer etwas spukig aber faszinierend. Anschließend hat Herr Mackert uns alle zu sich nach Hause eingeladen, um uns „hungrige“ Badener zu bewirten mit Ripple, Sauerkraut, Bauernbrot, Most, Kaffee und Kuchen. Liebe Familie Mackert Sie lesen ja das Blättle auch, noch einmal an dieser Stelle, ganz, ganz herzlichen Dank für all die Mühe die sie sich gemacht haben, um uns einen schönen und informativen Tag zu bereiten. Unsere 1. und 2. Vorsitzenden Wolfgang und Heinz-Dieter ernannten Herrn Mackert zu einem Ehrenmitglied und überreichten mit einigen Dankesworten die Ehrennadel des Vereins der Badener. Weil es bei Ihnen so schön war kam Walldürn ein bisschen zu kurz aber bei Ihnen im Garten war es einfach zu schön. Immerhin haben wir, Dank Ihnen, noch einen Blick in die drittgrößte Wallfahrtskirche in Deutschland werfen können und von dem Blutwunder erfahren der die Kirche ihren Namen verdankt „Zum Heiligen Blut“.
Um ein bisschen zu verschnaufen hatten wir am Mittwochvormittag kein Programm. Wer wollte konnte mit Michael nach Mosbach der Kreisstadt der Gegend fahren. Entweder nur Bummeln oder die Fachwerkhäuser bewundern oder auch Geld ausgeben, wie auch immer. Zur Abwechslung, damit wir nicht vom Fleisch fallen hatten wir Mittagessen im Hotel. Um 16 °° wurde zum Aufbruch gerufen. Wir sind beim Götz von Berlichingen zum Abendessen angemeldet. Der Götz weilt natürlich schon eine ganze Zeit nicht mehr unter uns aber die Burg Hornberg existiert noch und ist ziemlich gut erhalten von der Familie von Gemmingen welche seinerzeit die Burg gekauft hat von den Nachfahren des Götz von Berlichingen. Bei der Einfahrt in die Gefilde des Hochwohlgeborenen mit dem bewussten Ausspruch blitzte und knallte es wie verrückt. Alle haben sich fürchterlich erschrocken, war das nun ein von Heinz-Dieter bestellter Böllerschuss oder war es ein Blitzschlag mit promptem Donnerschlag? Es soll wohl ein Blitzeinschlag gewesen sein, wie auch immer, es war eine gute Inszenierung. Nach einem Sektempfang begrüßte uns der Freiherr von Gemmingen persönlich aber auch der gute alte Götz von Berlichingen trat auf, um uns auf seiner Burg willkommen zu heißen. Ein Fanfarenzug rundete den Empfang stilvoll ab. Es gab für uns alle eine Menükarte als fürstliche Urkunde gestaltet von H.-D. und überreicht als Andenken. Das Essen war ebenfalls sehr gut. Der Blick über das Neckartal war atemberaubend schön trotz des Regens. Alle paar Minuten fuhr ein Zug durchs Tal, ich kam mir vor wie in der Miniatur Eisenbahnanlage im Hafen. Es war wieder einmal ein besonderer Höhepunkt auf unserer Reise den Heinz-Dieter sich ausgedacht hat. Leider hat es sich nun doch eingeregnet.
Donnerstag, die Fahrt nach Heidelberg wurde durch Regen etwas beeinträchtigt aber es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung. Unser Fahrer Michael hatte seinen freien Tag, ließ es sich aber nicht entgehen, sich auch mal von einem einheimischen Kollegen chauffieren zu lassen. Damit er nicht im Geiste mit fährt, hatte er sich auf die letzte Bank verzogen. Der Fahrer vom Reisedienst Kuckuck ist mit uns ganz schön kurvige Straßen gefahren, manchen Damen stand der Angstschweiß auf der Stirn. Oberhalb von Heidelberg an der Bergbahnstation Königstuhl stiegen wir aus. Es war ziemlich neblig und die Station gar nicht leicht zu finden. Der gute Mann am Schalter hatte Mühe uns unsere bestellten Karten zu kommen zu lassen, wir waren als Kindergruppe gemeldet und er konnte nicht recht umdenken, der Arme. Wir konnten dann doch die Fahrt mitmachen. Es wäre zwar nicht weit gewesen zu laufen aber durch den Regen nicht sehr angenehm. Die Bergbahn ist unterteilt in eine alte und eine neue Bahn. Der obere Teil ist eine kombinierte Seil und Zahnradbahn und ist nostalgisch, während der untere Teil eine moderne Standseilbahn ist. Beide Bahnen zusammen sind ein Kulturdenkmal. An der Burg sind wir ausgestiegen und haben schon mal einen Blick auf Heidelberg geworfen, während Heinz-Dieter und Dirk beim Kartenkauf schon wieder auf Schwierigkeiten gestoßen sind. Weil Dirk aber mit einer Stehblockade drohte bequemte sich der Schaltermensch dann doch uns Einlass zu gewähren in das eigentliche Schloss. Es ist schon imposant was die Leute früher gebaut haben und alles ohne Beton und motorische Hilfsmittel. Wenn die Franzosen die Burg nicht zerstört hätten in irgendeinem Krieg, wäre sie immer noch zu benutzen. Jetzt sind nur noch ein paar Trakte heil aber dafür war im Keller ein schönes Apotheker Museum und in einem anderen Keller ein riesengroßes Fass ausgestellt auf dem sogar eine kleine Tanzfläche Platz gefunden hat. Natürlich muss auch immer wieder restauriert werden um die noch vorhandene Bausubstanz zu erhalten. Der Abgang von der Burg war ziemlich glatt und steil aber wir sind alle heil runter gekommen und hatten nun Freizeit uns Heidelberg anzuschauen. Jeder auf eigene Faust aber da die Altstadt nicht so groß ist lief man sich immer mal wieder über den Weg und tauschte seine Gaststätten Erfahrungen aus. Eine Stadt voller Leben, das Lied „ Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“ hat auch heute noch Gültigkeit wenn man sich die jungen Leute so ansah. Um 15 Uhr 15 legte unser Neckarschiff ab um uns den Neckar hinauf zu schippern bis Neckarsteinach dort erwartete uns der Kuckucksbus wieder und ab ging’s Richtung Hotel, wieder über Straßen bei denen so mancher PKW Fahrer Bammel gehabt hätte. Der Odenwald ist gar nicht so hoch hat aber tief eingeschnittene Täler und Hochebenen. Der höchste Berg heißt Katzenbuckel und ist 626 m hoch. In den Tälern wächst viel Wald, auf den Hochebenen wird Landwirtschaft betrieben. Überall gab es Streuobstwiesen mit ganz vielen Apfelbäumen die so voll Äpfel waren, dass sie auseinanderbrachen wenn sie nicht gestützt wurden. Es war ein langer Tag wir sind schon um 8°° abgefahren.
Am Freitag fuhren wir nach Waldbrunn eine Gesamtgemeinde aus Mülben, Oberdielbach, Schollbrunn, Strümpfelbrunn, Waldkatzenbach und Weisbach. Strümfelbrunn habe ich unterstrichen weil es der Geburtsort unseres Heinz-Dieter Jung ist .Der Bürgermeister Herr Schölch hat uns sehr herzlich begrüßt. Er hat uns seine Verwaltungsaufgaben erklärt, sich entschuldigt weil das Kur Bad noch nicht termingerecht wiedereröffnet ist, hat uns eingeladen zum 100dersten wieder zu kommen und blieb auch freundlich als Heinz-Dieter sich wunschgemäß über den stinkigen Bauernhof hinter dem Hotel Drei Lilien beschwerte. Da sind schon Auflagen ergangen doch den Bauern kratzt das nicht. Nachträglich wurde unserem H.D. herzlich zum Geburtstag gratuliert unser 1. Vorsitzender Wolfgang Häßler sprach einige Dankes und Grußworte für den netten Empfang der mit einem Glas Sekt unterstrichen wurde. Anschließend fuhren wir nach Eberbach wo uns der Herr Bürgermeister zum Naturpark Informationszentrum (Naturkunde Museum) führte. Das ist ein sehr liebevoll ausgearbeitetes Haus mit Erklärungen über die Aufgliederung des Odenwaldes, geologische Grundlagen, Fauna und Flora, Bastelräume für Kinder, auch Erwachsene können dort sehr viel über die natürlichen Zusammenhänge der Umwelt lernen. Mit einem Videofilm wurde unser Wissen vertieft, alles sehr interessant, wir konnten alle was dazu lernen. Damit wir ja nicht vom Fleisch fallen und „so hungrig sind“ ging’s dann zur Strümpfelbrunner Mühle in Oberhölgrund zur Vesper mit Vesperteller oder Schnitzel und Most, alles wieder sehr lecker. Dirk hat waagemutig einen 5 Liter Krug bestellt aber ich glaube trotz großer Tapferkeit der Mittrinker haben wir den Krug nicht leer bekommen. Dabei haben wir aber festgestellt, dass jeder Most anders schmeckt. Ob die Wirkung bei den Einzelnen unterschiedlich durchschlagend war entzieht sich meiner Kenntnis. Den Heimweg konnten wir entweder per pedes über den Berg oder mit dem Bus antreten. Heinz- Dieter ist noch sehr gut bekannt in seiner Heimat obwohl von seiner direkten Familie niemand mehr lebt, hat er jede Menge Freunde in der Gegend und diese Freundschaft färbte auf uns ab. Ob wir sonst auch so gut behandelt und verwöhnt worden wären? In unserem Hotel standen seit gestern Musik Instrument und warteten auf ihren Einsatz. Bei dem wieder sehr guten Essen wurden wir schon musikalisch begleitet von den Odenwald Jungs. Nach dem Essen wurde zum Tanze geladen. Lag es an den vollen Mägen das die Tanzerei sehr langsam in Gange kam? An der Musik hat es nicht gelegen, die beiden Herren machten gute Tanzmusik, auf unser Alter abgestimmt. Bis 23 Uhr 30 haben wir dann doch durch gehalten und das Tanzbein geschwungen. Unser neues Ehrenmitglied Herr Mackert ließ es sich nicht nehmen, trotz anderweitiger Verpflichtung uns noch kurz zu besuchen und uns eine gute Heimreise und ein gesundes Wiedersehen zu wünschen.
Jede schöne Zeit geht mal zu Ende schon war der Samstag angebrochen. Wir machten uns nach dem Frühstück auf nach Wertheim. Die Altstadt liegt zwischen Main und Tauber und war sehr anheimelnd mit einer Burgruine über der Stadt und viel Fachwerk. Da Markttag war, waren viele Leute unterwegs nicht nur Touris wie wir. Jeder konnte laufen wie und wo er wollte, um die Stadt zu erkunden. Anschließend trug uns der Bus das liebliche Taubertal aufwärts zum Kloster Bronnbach In der Kirche wurde eine Trauung vorgenommen so konnten wir nur eine kleine Führung machen durch die Bibliothek mit wunderbaren Deckengemälden. Die Kirche konnten wir uns aber nach der Hochzeit ansehen. Das Fest wurde im Kreuzgang gefeiert und in dem Klostergarten wurde Geburtstag mit einer Beatband gefeiert. Wir bekamen die Musik kostenlos. Ein paar, entweder ganz hungrige oder neugierige aßen sich durch die Grünkern-Angebote der Gastwirtschaft am Kloster. Im Großen und Ganzen benötigt das Kloster eine große Generalüberholung es ist vieles an der Außenfassade sehr desolat. Um 14 Uhr 30 lenkte Michael seinen Bus dann wieder Richtung Tauber Tal und wir fuhren unserem letzten Abend und der Henkersmahlzeit entgegen. Unser Wirt hatte sich wieder selbst übertroffen mit dem Essen und die Getränke wurden aus der Reisekasse bezahlt. Unsere beiden Reisemanager Heinz-Dieter und Jürgen bekamen ein Dankesgeschenk übereicht welches Ilse und Wolfgang besorgt hatten. Mit leiser Wehmut saßen wir noch beisammen. Zwei von uns waren schon zu Hause und unsere Gedanken waren auch bei Irmgard Kuring, die einen Herzanfall bekommen hatte und sogar einige Tage in Mosbach im Krankenhaus zubringen musste. Nachdem es ihr nicht besser ging wollte sie am Freitag nach Hause und wurde von Marlies dankenswerter weise begleitet. Wir wünschen alle: „Gute Besserung“. Einerseits waren wir traurig weil die schöne Zeit vorbei war, andererseits freuten wir uns auch auf Hamburg und unseren gewohnten Alltag.
Sonntag nach dem Frühstück wurde das Gepäck verladen und Abschied genommen von unseren liebenswerten Wirtsleuten, ihrem zauberhaften Personal, dem Ehepaar Popken und von dem schönen Odenwald. Über Heidelberg und das Neckartal sind wir über die Autobahn sehr gut durch gekommen. Unterweg machten wir dann eine Pause auf einem Rastplatz, wieder mit Kaffee und Brezeln und von Herrn Guckenhan gestiftete Fläschchen mit geistigem Inhalt.. Unser Tisch war ein Teil eines großen Schwertransporters, sehr passend weil wir alle Platz daran hatten. Gegen 18 °° waren wir heil, gesund, ein paar Kilo schwerer und müde wieder in Hamburg.
Lieber Heinz-Dieter, liebe Elke, liebes Ehepaar Popken herzlichen Dank für diese schöne Reise und die große Mühe, die Ihr Euch gemacht habt um uns diese schönen Tage zu ermöglichen.
Im Namen aller Teilnehmer Katharina Klose
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Sektempfang bei der Ankunft in Mülben

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