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Suttgarter Weindorf
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Eine Handvoll Fahnen beim Stuttgarter Weindorf
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Unser traditionelles Meeting auf dem Stuttgarter Weinfest fand dieses Jahr am Donnerstag, dem 9. Juli statt. Wolfgang Häßler, unser l. Vorsitzender, hatte wie im vergangenen Jahr im „Zum Dreimädelhaus“ des Weinguts Currle 35 Plätze für uns bestellt. Zur Freude aller kamen mehr Vereinsler als geplant an diesem nasskalten Juliabend, und so mussten wir auf den gepolsterten Bänken recht zusammenrücken, um an den vier langen für uns reservierten Tischen Platz für Vereinsler und Gäste zu finden. Auf jeden Tisch hatte unser Erster ein kleines badisches Fähnchen in der Blumenvase drapiert, um unsere Tische zu markieren. So wirkte unsere eigene größere Fahne, die Thomas und ich seit einigen Jahren zu diesem Anlass immer mitbringen, zwar nicht wie das sprichwörtliche 5. Rad am Wagen, doch immerhin prangte sie als „Mutter“ der vier „Babyfahnen“ von Wolfgang am Kopfende zwischen Karin Bueb und Anita Klein an der Wand- uns immerwährend zum Trinken animierend, bis jeder (hicks) sein eigenes feines Wein - Fähnchen vor sich hertrage.
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Dreimädelhaus
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Hier sind die Badener zu Hause vor den Badischen Fahnen: Marianne Klukowski, Ursula Stenzaly, Sieghard Klukowsk, Anita Klein, Roland Bueb und nicht zuletzt Wolfgang Häßler

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und weiter gehts
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Voll Vorfreude auf das flüssige und/oder feste baden-württembergische „G´schmäckle un G`söffle“ für unsere Gaumen und Magenwände ließen wir uns auf den Bänken hungrig und durstig nieder. Auf der Speisekarte fanden sich Leckereien wie Käsespätzle, Maultaschen, Schupfnudeln, Griebenschmalzbrot, Wengerterbraten, Weindorfteller und Flammkuchen. Vor allem das Gericht: „Vu allem ebbis“ löste viel fantasievolles Rätselraten bei den Nichtkennern des südwestlichen Dialektes aus und wurde überraschend oft bestellt. Als „Nochdisch“ stand Kaiserschmarren auf der Karte. Schon beim Lesen der Weinkarte mit den bekannten Sorten Kerner, Trollinger, Schiller- und Lemberger schwoll das Mundwasser zu einem Bächle und das Herz klopfte schneller. Sogar das angebotene Wasser roch nach Heimat- es wurde im Schwarzwald in dekorative hellblaue Fläschle abgefüllt. Bei diesen lukullischen Gaumenfreuden dauerte es nicht allzu lange, bis vom fröhlichsten Tisch rund um unser singendes Ehepaar Reutter erst zaghaft, dann kräftig die ersten Weinlieder klangen. Noch versuchte sich ein von draußen kommender Mundharmonikaspieler an zwei Liedern, doch gegen diesen singenden badisch-hamburgisch gemischten Tisch und vor allem gegen das laute Stimmengewirr im großen, voll besetzten Gesamtzelt war die einsame Mundharmonika – "Goschehobel" - ohne Verstärker ohne jede Chance. Etwas mehr Glück hatte der Rosenverkäufer, der mindestens eine weiße Rose beim Lieder-Tisch verkaufen konnte und eine weitere Rote bei anderen Zechern. Ja, ja, der Wein war gut. Übermütig schaukelte sich unser werdender „Fernsehstar Wilfried“ am Gesangs-Tisch inzwischen mit seinem Gegenüber zur Höchstform auf, während wir an den anderen Tischen nebenan uns "brav" über dies und das unterhielten, lautstärkemäßig dem Niveau des Zeltes angepasst. Zur Freude aller Mitglieder und Umsitzenden sangen die beiden oben erwähnten Weinschmecker mit Gesamt-Tisch-Begleitung ein buntes Potpourri italienischer, spanischer und nachher auch deutscher Trinklieder. Dazu summten und schunkelten die übrigen Vereinsler und Freunde genau dieses 8-Mann-Tisches lustig im Takt. Nach einer großen Weile von mehr als 2 3/4 Stunden verabschiedeten sich die ersten unserer Vereinsler, denn in ihrer zugigen Zeltecke hatten sie nicht nur kalte Füße bekommen, sie froren auch weiter oben. Eine Gruppe Rathausangehöriger nahm flugs ihre Plätze ein. Im Nu kam mit den noch sitzenden Badenern ein teils politisches, teils Allerweltsgespräch auf . Nach und nach gingen auch die Anderen–aber nicht schnurstracks nach Hause, sondern die meisten zogen mit Gesang tätärä in das nächste „Zelt-Restaurant“ auf dem Hamburger Rathausmarkt, um dort rein zufällig auf die meisten jener Mitglieder wieder zu treffen, die das Dreimädelhaus wegen Kälte verlassen hatten. Bei fröhlicher live Akkordeonmusik feierte man gemeinsam weiter, manche rollten gerade noch mit der letzten U_Bahn an den heimischen Herd. Das Rathausmarkt-Treffen 2010 wird wieder in einem Zelt mit handgemachter Musik stattfinden, oder liebe Leser des Blättles.. Wir dürfen uns also freuen. Bericht und Fotos Brita Wöhlk
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Anneliese u. Klaus-Dieter Schuldt und Arnhild Brin

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