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Fasnacht 2010
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so war es
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Die Vorfasnacht
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Die Welt dreht sich im Kreis und eh man sich versieht heißt es schon wieder Narri Narro. Dieses Jahr kann man das im Kreis drehen fast wörtlich nehmen, so viel und lange Schnee und Glatteis wie dieses Jahr, gab's lange nicht mehr. Es war auf jeden Fall draußen glatter als drinnen (ich meine jetzt die Tanzfläche). Da im Diekmoor eine andere Feier statt fand, obwohl wir einen fest gebuchten Termin hatten, sind wir in den Wappenhof ausgewichen, um Fasnet nicht verschieben zu müssen. Dank unserer immer noch recht guten Verbindung zum Wappenhof haben wir auch einen Saal bekommen. Trotz Glatteis füllte sich der Saal mit kostümierten und zivilen Gästen recht schnell, der Wappenhof liegt halt ideal für solche Veranstaltungen. Es trafen sich Hemdglunker, Spanier/in, Hähne, Zorro, eine Halbweltdame, Kavaliere mit Lackschuh, Hexe, Zigeunerin, mehrere Teufel, Mary Poppins mit bunten Hüten, bunten Schlipsen und Blumengirlanden um einen bunten Narrenreigen zu mischen. Volker Jöhnke mit seinen Faxenmokers war wie versprochen zur Stelle, um uns alle zu amüsieren und uns zum Teil einen Spiegel vor zu halten. Abwechselnd Damen und Herren bekamen ihr Fett weg wie es zur Fasnet üblich ist. Unser 1. Vorsitzende Wolfgang Häßler begrüßte alle Gäste und wünschte uns einen schönen Abend. Während noch die Bestecke klapperten untermalte Viktor die Kaugeräusche mit Schunkelmusik. Verschluckt hat sich niemand bei dieser Runde aber ungewöhnlich ist es doch im Takt zu kauen und dabei den Popo zu lüpfen. Das Essen war nebenbei gesagt wieder sehr gut und reichhaltig, Salat, Steakteller, Lachs mit Spinat und Rumsteak waren sehr lecker. Eigentlich wollten Maria und ich auch etwas vortragen aber da einige von den Faxenmokers früh weg mussten haben wir den Vortrag verschoben und werden ihn Euch ein anderes mal zu Gemüte führen. Das Programm der Gäste war so reichhaltig, da waren wir nicht nötig. Sie hatten sogar ein Nummerngirl dabei! Nachdem Herr Jöhnke uns auch noch mal begrüßt und sich für die Einladung bedankt hat führte der 1. Akt ins Theater. Dort wurde gezeigt wohin übertrieben Reinlichkeit führen kann. Nur um seiner Frau die Sauberkeit seiner Füße zu demonstrieren hat der Theaterbesucher seine stinkigen Käsesocken mit ins Theater genommen. Wir haben uns alle gekugelt vor lachen. Dann bekamen die Männer und dann die Frauen ihr Fett weg. Uschi Jöhnke trat als Mary Poppins auf in einem süßen Kostüm und sang sehr gut zum Playback. Volker hatte dann einen ganz wichtigen und nötigen Gang zu einem gewissen Örtchen nötig den er mit Hilfe des Apothekers auch um einen halben Meter geschafft hat. 4 Grazien fragten nach der Uhrzeit um die Beine zu wechseln, Volker verbog sich die Zunge mit Rhabarber, Barbaren und anderen Raritäten und zum Schluss zeigte uns eine Nachtwandlerin gekonnt wie man zu anderer Leute Sachen und Mann kommen kann. (Eine Dame aus unserem Kreis fühlte sich richtig an ihre Jugendzeit erinnert in der sie auch schlafwandlerisch tätig war und dabei von ihrer Mutter immer ausgefragt worden ist über ihre kleinen und großen Sünden) Die Generalprobe der Faxenmokers ist gut über die Bühne gegangen und wir drücken die Daumen zum Gelingen der Prämiere. Als Dankeschön bekamen sie vom 1. Vorsitzenden alle eine Flasche Wein überreicht. Dann legte Viktor los und heizte uns mit seinen Tanzmelodien ein. Zwischendurch richtete ich die aufgetragenen Grüße von Herrn Franz Häßler aus Freiburg aus, den ich bei meinem Besuch in Freiburg zu einem Kaffee getroffen habe. Maria und Gerd zeigten uns bei einem Paso Doble was Tanzen heißt. Später erfreuten sie uns noch mit einem schmissigen Tango. Der 1. Vorsitzende nahm eine Kostümprämierung vor, er prämierte die Hemdglunkergruppe Ilse, Sigrid, Hans Dieter und Bruno, die Spanier Maria und Gerd, meine Enkelin Jette als Hexe und mich als Zigeunerin. Als Prämie gab's etwas "Geistiges". Anschließend sang Albrecht schöne Stimmungslieder zum Tanzen und Mitsingen. Bei der Twistrunde hielt es fast keinen mehr auf seinem Platz und es wurde ordentlich gescherbelt. Um 23 Uhr klappte Viktor seine Musikmaschine zu und es wurde Schluss gemacht. Ein schöner Abend ging zu Ende mit dem Lied „Guten Abend gute Nacht“ gesungen von Albrecht. Katharina Klose
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