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Rippe Speisen 2010

So war das!

Jedes Jahr im September ist es schon lange Tradition, dass sich der Badenerverein und seine Freunde zum Ripple Essen treffen. Heinz Dieter Jung kennt einen Schlachter in Hamburg der echt badische Ripple machen kann und diese wunderbaren Ripple hat Heinz Dieter dem Verein zum munteren Verspeisen gespendet. So weit die Tradition, dieses Jahr war es aber doch ein bisschen anders. Zum ersten Mal haben wir das Ripple Essen wieder in eigene Regie
übernommen. Wir trafen uns in dem Gartenhaus, wo wir im Juni unser Grillfest haben. Um 15 Uhr ging’s los, Auto ausräumen, Rollladen hochziehen, Fenster aufmachen, Stühle von den Tischen nehmen, Gläser auspacken, Kaffee kochen, Tische mit Servietten in gelb-rot dekorieren, Bestecke einwickeln in gelb-rot, auf den Tischen verteilen. Die Getränke wurden schon am Freitag von den Ehepaaren Graßmann und Meyer, nach dem Einkaufen, in die Kühlschränke eingelagert. Bevor wir uns so richtig auf die Arbeit stürzen konnten hatte Heinz Dieter für die Helfer eine kleine Überraschung als Dankeschön parat, ein süßes kleines Buddelschiff, das bekommt einen Ehrenplatz in meinem Setzkasten. Heinz Dieter Jung und seine Frau Elke, Ilse und Hans-Dieter Meyer, Sigrid und Bruno Rohrer, meine Enkeltochter Jette und ich sind ein gut eingespieltes Team. Dirk und Julia Graßmann gehören auch noch dazu aber die mussten leider zu einer Familienfeier und mischten nur am Rande mit, dafür stand uns aber Ursula Bohlmann sehr kräftig zur Seite. Eigentlich sollte es erst um 16 Uhr beginnen aber die ersten Gäste ließen nicht lange auf sich warten. Bei dem schönen Wetter hatten sich allerhand Mitglieder und Freunde, sogar Renate und Karl Heinz aus Harsefeld, auf den Weg gemacht. Unser Vorstand Ilse war leider nicht gut bei Stimme (erkältet) daher begrüßte Vorstand Dirk alle Anwesenden und dankte Heinz Dieter noch mal recht herzlich für die Gestaltung des tollen Sommerausfluges in die Vier- und Marschlande im August, dafür bekam er eine gute Flasche Wein mit Freiburger Emblem. Vom Bodensee grüßten u8ns alle das Ehepaar Bueb die auch Frau Banholzer besucht haben. Teddy Schillinger wandelt auf den Spuren von Romeo und Julia in der Stadt der Liebenden und grüßte aus Verona. Ein besonders interessanter Gruß kam von Frau Gudrun Schmolla die in Bristol England zu Hause ist und uns im Internet wieder gefunden hat. Heinz Dieter hat von unserem Mitglied Jürgen Popken eine alte Zeitung bekommen mit einem Bericht über ein Soldaten Bataillon aus Baden, welches vor langer Zeit sogar hier oben gekämpft hat, daraus las er uns vor. Im Wohlers Park in Altona steht ein Gedenkstein dazu, wusste Jochen Blanken zu berichten. Nach einer kleinen Geschichte über einen potenten Pastor, der in seiner Gemeinde, durch seinen eifrigen Nachbarschafts- Einsatz für Nachwuchs sorgte, zeigte Heinz Dieter ein Kuvert hoch welches er „angeblich“ an seinem Auto gefunden hat mit einer anonymen Spende für den Verein. Tosender Applaus begrüßte diese Geste. Großer Kaffeedurst untermalte die anschließenden Gespräche an den Tischen. Heinz Dieter hatte eine Tragetasche voller Fotoalben mitgebracht aus der Vereinsgeschichte. Jeder versuchte natürlich sich selbst zu finden um dann fest zustellen „Mensch was haste dir verändert“. Unser Musiker Albrecht Pfarrer der mit seiner Albrecht Combo so oft für Leben in der Bude gesorgt hat konnte sich nicht finden und war sehr traurig darüber. Aber er ist doch in einem der Alben gewesen, davon kann er sich im nächsten Blättle überzeugen. Währenddessen richteten Ilse, Sigrid und Ursula die Ripple auf Tellern an und dekorierten sie appetitlich mit Tomaten und Petersilie damit einem schon bei dem Anblick das Wasser im Munde zusammen lief. Dazu gab es dann vier verschiedene Sorten Kartoffelsalat. Angerichtet ebenfalls als Spende von Mitgliedern unseres Vereins. So allmählich hatten unsere Gäste auch schon tüchtig Hunger bekommen und der Andrang war groß. Was an Ripple übrig blieb wurde zu Gunsten des Vereins verkauft und war so schnell weg, dass der arme Heinz Dieter keines mehr für zu Hause abbekommen hat. Vier Schüsseln Kartoffelsalat war definitiv zu viel, weil die Ripple sehr üppig zugeschnitten waren, aber lecker, lecker waren sie. So hoch wie der Geräuschpegel vorher war, so still war es mit einem mal. Na ja, wir haben ja alle gelernt mit vollem „ Mund spricht man nicht“. Nach dem der Hunger gestillt war wurden Jette und ich an der Bar noch mal gefordert um der Verdauung nach zu helfen. Unsere fleißigen Heinzelmännchen sammelten das hauseigene Besteck und die abgegessenen Teller ein (Pappteller, Servietten und Becher aller Größen, Tee und Kaffee und 4 Sorten geistiger Getränke wurde wieder gesponsert von den Fam. Graßmann und Meyer). Ursula machte dann freundlicherweise den Abwasch unterstützt von Sigrid und mir. Gegen 19 Uhr setzte der mehr oder weniger offizielle Aufbruch ein. Einige hatten sich allerdings schon vorher klammheimlich verdrückt. Anschließend spulte das Programm dann wieder rückwärts ab. Einpacken, einladen, wischen, Stühle hoch, Fenster und Rollladen zu, Licht aus und Feierabend. Es hat wieder großen Spaß gemacht. Ein Dankeschön an alle Helfer. K. Klose


 

die Ausschenker!



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